Weiterführende Informationen zu den von uns verwendeten Impfstoffen.

Aufklärung zur Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna)

Die mRNA-COVID-19-Impfstoffe sind genbasierte Impfstoffe.

Die mRNA ist die „Bauanleitung“ für jedes einzelne Eiweiß des Körpers   und   ist   nicht   mit   der   menschlichen   Erbinformation − der DNA − zu verwechseln. In den mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzigen Baustein des Virus (das sogenannte Spikeprotein) enthalten.

Die COVID-19-mRNA-Impfstoffe   enthalten keine   vermehrungsfähigen Impfviren, d. h. geimpfte Personen können auch keine Impfviren auf andere Personen übertragen.

Die in den Impfstoffen enthaltene mRNA wird nach der Impfung nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern nach Eintritt in die Zellen „abgelesen“, woraufhin diese Zellen dann das Spikeprotein selbst herstellen.

Die so vom Körper des Geimpften gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt; in der   Folge   werden   Antikörper   und   Abwehrzellen   gegen das Spikeprotein des Virus gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort.

Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird im Körper nach einigen Tagen abgebaut. Dann wird auch kein Viruseiweiß (Spikeprotein) mehr hergestellt.

Wie wird der Impfstoff verabreicht?

Der Impfstoff wird in den Oberarmmuskel gespritzt.

Der Impfstoff muss zweimal verabreicht werden.

Für einen   ausreichenden   Impfschutz   empfiehlt   die   Ständige Impfkommission des RKI (STIKO) einen Abstand von 6 Wochen.

Bei der 2. Impfung muss gegenwärtig der gleiche Impfstoff desselben Herstellers verwendet werden wie bei der 1. Impfung.

Eine Ausnahme gilt bei Personen unter 60 Jahren, bei denen bei der 1. Impfung Vaxzevria® von AstraZeneca verwendet wurde. Für diese Personen empfiehlt die STIKO zurzeit, die 2. Impfung 12 Wochen nach der 1. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty®von BioNTech/Pfizer oder COVID-19 Vaccine Moderna®von Moderna) durchzuführen.

Wie wirksam ist die Impfung?

Die   verfügbaren   COVID-19-mRNA-Impfstoffe   sind   hinsichtlich der Wirksamkeit und auch der möglichen Impfreaktionen und Komplikationen vergleichbar. Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die COVID-19-mRNA-Impfstoffe eine hohe Wirksamkeit von etwa 95   %.   Die   aktuellen   Studiendaten   zeigen:  

Die   Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, war bei den gegen COVID-19 geimpften Personen um etwa 95 % geringer als bei den nicht geimpften Personen.

Die Wirksamkeit in Bezug auf die Verhinderung einer schweren COVID-19-Erkrankung war etwa 85 %.

Wenn eine mit einem COVID-19-Impfstoff geimpfte Person mit dem Erreger in Kontakt kommt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken.

Wie lange dieser Impfschutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt.

Auch wenn Sie geimpft sind, ist es notwendig, dass Sie weiterhin die AHA + A + L-Regeln beachten und somit sich und Ihre Umgebung schützen.

Der Schutz setzt nicht sofort nach der Impfung ein und ist auch nicht bei allen geimpften Personen gleichermaßen vorhanden ist.

Es lässt sich zurzeit noch nicht mit Sicherheit sagen, ob Personen das Virus (SARS-CoV-2) trotz Impfung weiterverbreiten können.

Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre liegt aktuell kein zugelassener Impfstoff vor, sie sollen nicht geimpft werden.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5 °C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden.

Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5 °C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.

Bei einer Überempfindlichkeit   gegenüber   einem   Impfstoffbestandteil   sollte   nicht   geimpft   werden.

Bitte   teilen   Sie   mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.

Personen   ohne   Immunschwäche,   bei   denen   eine   Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sicher nachgewiesen wurde, können frühestens 6 Monate nach Genesung bzw. nach der Diagnose geimpft werden und sollen dann lediglich eine Impfdosis erhalten. Ob bei diesen Personen später eine 2. Impfung notwendig ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Personen,   bei   denen   nach   der   1.   Impfung   eine   Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sicher nachgewiesen wurde, können die   2.   Impfung   frühestens   6   Monate   nach   der   Infektion erhalten. Es gibt keine Hinweise, dass die Impfung eine Gefährdung darstellt, wenn man in der Vergangenheit eine Infektion durchgemacht hat.

Es besteht also keine medizinische Notwendigkeit, dies vor der Impfung auszuschließen.

Die STIKO empfiehlt die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht – unabhängig von der Art des COVID-19-Impfstoffes.

Es spricht nichts gegen   eine   Impfung   bei   Personen   mit   einer   Immunschwäche. Es ist jedoch möglich, dass die Impfung bei diesen Personen nicht so wirksam ist.

Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden.

Nebenwirkungen

Die bisher an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldeten unerwünschten Reaktionen nach Impfung mit mRNA-Impfstoffen waren vor allem vorübergehende Lokal- und Allgemeinreaktionen, die auch in den klinischen Prüfungen vor der Zulassung berichtet wurden. Grundsätzlich können – wie bei allen Impfstoffen – in sehr seltenen Fällen eine allergische Sofortreaktion bis hin zum Schock oder andere auch bisher unbekannte Komplikationen nicht ausgeschlossen werden. Nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an.

Nebenwirkung die auftreten:

Schmerzen an der Einstichstelle (mehr als 80 %)

Müdigkeit (mehr als 60 %)

Kopfschmerzen (mehr als 50 %)

Gelenkschmerzen und Schüttelfrost (mehr als 40 %),

Muskelschmerzen und Schüttelfrost (mehr als 30 %)

Übelkeit oder Erbrechen (mehr als 20 %),

Fieber und Schwellung der Einstichstelle (mehr als 10 %).

Schwellung oder Schmerzempfindlichkeit der Lymphknoten in der Achselhöhle

(jeweils mehr als 10 %).

Nebenwirkungen, die gelegentlich auftreten (zwischen 0,1 % und 1 %) Lymphknotenschwellungen, Schlaflosigkeit, Schmerzen in Arm oder Bein, Unwohlsein und Juckreiz an der Einstichstelle auf.

Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen.   Die   Impfreaktionen   sind   zumeist   mild   oder   mäßig ausgeprägt und treten etwas häufiger nach der zweiten Impfung auf.

Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit Vektor-Impfstoffen –

Vaxzevria®, ehemals COVID-19 Vaccine AstraZeneca von AstraZeneca COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson

Die hier besprochenen COVID-19-Vektor-Impfstoffe (Vaxzevria® von AstraZeneca, ehemals COVID-19 Vaccine AstraZeneca® und COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson) sind genbasierte Impfstoffe.

Vektor-Impfstoffe gegen andere Erkrankungen sind bereits zugelassen.

Die Impfstoffe bestehen aus sogenannten Vektorviren.

Das jeweilige Vektorvirus ist ein gut untersuchtes Virus, das sich nicht vermehren kann. Es handelt sich nicht um Lebendimpfstoffe.

Das Vektorvirus enthält und transportiert die genetische Information für ein einzelnes Eiweiß des Corona-Virus, das sogenannte Spikeprotein.

Die COVID-19-Vektor-Impfstoffe enthalten keine vermehrungsfähigen Impfviren, d. h. geimpfte Personen können auch keine Impfviren auf andere Personen übertragen.

Die vom Vektorvirus transportierte Information wird nach der Impfung nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern nach Eintritt in die Zellen (vor allem in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) „abgelesen“, woraufhin diese Zellen dann das Spikeproteine selbst herstellen.

Das Spikeprotein kann für sich allein keine SARS-CoV-2-Infektion auslösen. Die so vom Körper des Geimpften gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt; in der Folge werden Antikörper und Abwehrzellen gegen das Spikeprotein des Virus gebildet.

So entsteht eine schützende Immunantwort. Das Vektorvirus kann sich im menschlichen Körper nicht vermehren und wird nach kurzer Zeit wieder abgebaut. Dann wird auch kein Viruseiweiß (Spikeprotein) mehr hergestellt.

Wie wird der Impfstoff verabreicht?

Der Impfstoff wird in den Oberarmmuskel gespritzt.

Vaxzevria® von AstraZeneca muss zweimal verabreicht werden.

Für einen ausreichenden Impfschutz empfiehlt die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) einen Abstand von 12 Wochen zwischen der 1. und der 2. Impfung. Bei der 2. Impfung muss gegenwärtig der gleiche Impfstoff desselben Herstellers verwendet werden wie bei der 1. Impfung.

Eine Ausnahme gilt bei Personen unter 60 Jahren, bei denen bei der 1. Impfung Vaxzevria® von AstraZeneca verwendet wurde. Für diese Personen empfiehlt die STIKO zurzeit, die 2. Impfung 12 Wochen nach der 1. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty®von BioNTech/Pfizer oder COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna) durchzuführen.

 

COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson muss nur einmal verabreicht werden.

Wie wirksam ist die Impfung?

Bei Vaxzevria® von AstraZeneca zeigte sich unter Einhaltung des von der STIKO empfohlenen Abstands von 12 Wochen zwischen beiden Impfungen eine Wirksamkeit von bis zu 80 % in allen Altersgruppen. Die Wirksamkeit in Bezug auf die Verhinderung einer schweren COVID-19-Erkrankung etwa 95 %.

Bei COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson von etwa 65 %, auf die Verhinderung einer schweren COVID-19-Erkrankung etwa 100%.

Wenn also eine mit diesem COVID-19-Impfstoff geimpfte Person mit dem Erreger in Kontakt kommt, wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erkranken. Wie lange dieser Impfschutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt.

Auch wenn Sie geimpft sind, ist es notwendig, dass Sie weiterhin die AHA + A + L-Regeln beachten und somit sich und Ihre Umgebung schützen.

Gründe dafür sind, dass der Schutz nicht sofort nach der Impfung einsetzt und auch nicht bei allen geimpften Personen gleichermaßen vorhanden ist. Zudem lässt sich zurzeit noch nicht mit Sicherheit sagen, ob Personen das Virus (SARS-CoV-2) trotz Impfung weiterverbreiten können.

Wer soll nicht geimpft werden?

 Die COVID-19-Vektor-Impfstoffe sind für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre nicht zugelassen.

Die STIKO empfiehlt die Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca nur für Personen, die 60 Jahre oder älter sind.

Für Erwachsene unterhalb dieser Altersgrenze empfiehlt die STIKO die Impfung mit diesem Impfstoff aktuell nicht, da es in einigen seltenen Fällen, und zwar ganz überwiegend bei Personen in einem Alter unter 60 Jahren, zu schweren Erkrankungen kam. Diese Erkrankungen beinhalteten Blutgerinnsel (Thrombosen) in Kombination mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) und gingen teilweise mit Blutungen einher. Einige dieser Personen sind verstorben. Für Personen, die 60 Jahre und älter sind, ist das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken oder an COVID-19 zu versterben, deutlich höher ist als bei jüngeren Personen. Zudem traten die oben beschriebenen Komplikationen ganz überwiegend bei Personen unter 60 Jahren auf. Für Personen, die 60 Jahre und älter sind, wird die Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca daher empfohlen. Auch für diese Altersgruppe konnte gezeigt werden, dass der Impfstoff eine gute Wirksamkeit hat.

Laut STIKO-Empfehlung ist eine Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca bei Personen unter 60 Jahre weiterhin möglich, wenn sie diese Entscheidung gemeinsam mit ihrer Ärztin / ihrem Arzt treffen.

Zweite Impfung nach erfolgter Erstimpfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca: Für Personen, die 60 Jahre und älter sind und bei denen die 1. Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca durchgeführt wurde, wird empfohlen, auch die 2. Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca durchzuführen.

Für Personen unter 60 Jahre, die bereits eine Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca erhalten haben, empfiehlt die STIKO zurzeit, die 2. Impfung 12 Wochen nach der 1. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer oder COVID-19 Vac-cine Moderna® von Moderna) durchzuführen.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5 °C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5 °C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.

Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin / dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.

Personen ohne Immunschwäche, bei denen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sicher nachgewiesen wurde, können frühestens 6 Monate nach Genesung bzw. nach der Diagnose geimpft werden und sollen dann lediglich eine Impfdosis erhalten.

Ob bei diesen Personen später eine 2. Impfung notwendig ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Personen, bei denen nach der 1. Impfung eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sicher nachgewiesen wurde, können laut STIKO-Empfehlung die 2. Impfung frühestens 6 Monate nach der Infektion erhalten.

Es gibt keine Hinweise, dass die Impfung eine Gefährdung darstellt, wenn man in der Vergangenheit eine Infektion durchgemacht hat. Es besteht also keine medizinische Notwendigkeit, dies vor der Impfung auszuschließen.

Zur Anwendung der COVID-19-Vektor-Impfstoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen noch keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Die STIKO empfiehlt die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht – unabhängig von der Art des COVID-19-Impfstoffes.

Es spricht nichts gegen eine Impfung bei Personen mit einer Immunschwäche. Es ist jedoch möglich, dass die Impfung bei diesen Per-sonen nicht so wirksam ist.

Bitte teilen Sie vor der Impfung auch mit, wenn Sie nach einer Impfung in der Vergangenheit eine allergische Reaktion hatten oder Allergien haben.

Wie verhalte ich mich vor und nach der Impfung?

Wenn Sie nach einer früheren Impfung oder anderen Spritze ohnmächtig geworden sind oder zu Sofortallergien neigen, teilen Sie dies bitte vor der Impfung mit.

Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden.

Nach der Impfung müssen Sie sich nicht besonders schonen.

Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung können schmerzlindernde / fiebersenkende Medikamente eingenommen werden.

Begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung, wenn Sie nach der Impfung Atemnot, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln.

Suchen Sie auch sofort eine Ärztin oder einen Arzt auf, wenn Sie nach der Impfung starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder Sehstörungen haben oder bei Ihnen nach einigen Tagen Blutergüsse oder punktförmige Hautblutungen außerhalb der Einstichstelle auftreten.

Welche Impfreaktionen können nach der Impfung auftreten?

Nach der Impfung mit den COVID-19-Vektor-Impfstoffen kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu kurzfri-stigen, vorübergehenden Lokal- und Allgemein- reaktionen kommen.

Diese Reaktionen können auch Fieber, Schüttelfrost und andere grippeähnliche Beschwerden sein. Sie klingen für gewöhnlich innerhalb weniger Tage nach der Impfung wieder ab. Zur Linderung möglicher Beschwerden kann ein schmerzlinderndes / fiebersenkendes Medikament in der empfohlenen Dosierung eingenommen werden.

Vaxzevria® von AstraZeneca:

Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle (mehr als 60 %),

Schmerzen an der Einstichstelle,

Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit (mehr als 50 %),

Muskelschmerzen und Unwohlsein (mehr als 40 %),

erhöhte Temperatur und Schüttelfrost (mehr als 30 %),

Gelenkschmerzen und Übelkeit (mehr als 20%).

Erbrechen, Durchfall, Rötung und Schwellung der Einstichstelle sowie Fieber (zwischen 1 % und 10 %)

Lymphknotenschwellungen, verminderter Appetit, Schwindel, Schläfrigkeit, vermehrtes Schwitzen, Juckreiz und ein allgemeiner Hautausschlag

(zwischen 0,1 % und 1 %)

COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson:

Schmerzen an der Einstichstelle (mehr als 40 %),

Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen (mehr als 30 %)

Übelkeit (mehr als 10 %)

Fieber, Husten, Gelenkschmerzen, Rötung und Schwellung der Einstichstelle sowie Schüttelfrost (zwischen 1 % und 10 %)

Zittern, Niesen, Schmerzen in Mund und Rachen, genereller Ausschlag, vermehrtes Schwitzen, Schwäche der Muskeln, Schmerzen in Arm oder Bein, Rückenschmerzen, allgemeines Schwächegefühl und Unwohlsein (zwischen 0,1 % und 1 %)

Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen zu beobachten. Die Impfreaktionen sind zumeist mild oder mäßig ausgeprägt und treten bei Vaxzevria® von AstraZeneca nach der 2. Impfung etwas seltener als nach der 1. Impfung auf.

Sind Impfkomplikationen möglich?

 Vaxzevria® von AstraZeneca:

Seit Einführung der Impfung wurden nach einer Impfung mit Vaxzevria®von AstraZeneca in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel (Thrombosen), verbunden mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), teilweise auch mit Blutungen einhergehend, beobachtet. Darunter waren einige schwere Fälle mit Blutgerinnseln an unterschiedlichen oder ungewöhnlichen Stellen (z. B. im Gehirn als Sinusvenenthrombosen oder im Bauchraum als Mesenterialvenenthrombosen), zusammen mit erhöhter Gerinnungsaktivität oder auch Blutungen im ganzen Körper. Die Mehrzahl dieser Fälle trat zwi-schen vier bis 16 Tagen nach der Impfung und überwiegend bei Personen unter 60 Jahren auf. Einige der beschriebenen Fälle endeten tödlich oder mit bleibendem Schaden.

COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson:

In seltenen Fällen (0,01 % bis 0,1 %) traten Überempfindlichkeitsreaktionen und Nesselsucht auf.

Seit Einführung der Impfung wurden in sehr seltenen Fällen allergische Sofortreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) berichtet. Diese traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden. Grundsätzlich können – wie bei allen Impfstoffen – in sehr seltenen Fällen eine allergische Sofortreaktion bis hin zum Schock oder andere auch bisher unbekannte Komplikationen nicht ausgeschlossen werden.

Bei schweren Beeinträchtigungen, insbesondere Atemnot, Brustschmer-zen, Beinschwellungen oder anhaltenden Bauchschmerzen, starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder Sehstörungen oder wenn bei Ihnen einige Tage nach der Impfung Blutergüsse oder punktförmige Hautblutungen außerhalb der Einstichstelle auftreten, begeben Sie sich bitte unverzüglich in ärztliche Behandlung.